Bericht über die Veranstaltung
Lesung mit Musik im BuchCafé
Robert Powell, Christus und der Mayakalender, Münchenstein-Gartenstadt, 14. März 2010

Münchenstein-Gartenstadt, Sonntag, 14. März 2010, 11.00 Uhr:

Erneut fand eine Lesung des Informationslücke-Verlages im bezaubernden BuchCafé (Bücher- und Musikbörse) von Nadja Frigerio statt. Diesmal erschien das zahlreiche Publikum, um mehr über das Sachbuch „Christus und der Mayakalender, 2012 und das Erscheinen des Antichrist“ von Robert Powell zu erfahren. Der Verleger, Fritz Frey, hat dieses Werk in sein Verlagsprogramm genommen, als sich niemand an den kontroversen Stoff heranwagen wollte. Doch da der Informationslücke-Verlag es sich zur Aufgabe gemacht hat, Informationslücken zu füllen, passt die Übersetzung von Powells Werk hervorragend ins Programm.
Christus und der Mayakalender
Zu Beginn der Veranstaltung verteilte Fritz Frey Informationsmaterial für eine kleine Einführung zu den Entwicklungsstufen des Wahrnehmens und Denkens, zur Widersprüchlichkeit des Atomismus sowie der Evolution der Erde und der Menschheit, die in „Christus und der Mayakalender“ besprochen werden. Es folgte eine Erläuterung der Glaubenskulturen des Ostens, der Mitte und des Westens, wobei es zunächst darum ging, Parallelen zwischen deren verschiedenen Kräften, wie es beispielsweise Tao Te Chin (China), Luzifer/Teufel (Europa) und Kukulkan (Mexico) sein können, aufzuzeigen. Die kontroversen Theorien von Powell, die er mit Hilfe von Sternenkonstellationen und Ereignissen der Kulturen der Mitte und des Ostens belegt, führen zu der Folgerung, dass die Welt nicht bereits 2012 untergeht, wie man dies durch das Ende des Mayakalenders annehmen könnte, sondern erst 38‘000 nach Christus.

Im Anschluss an diese Information las die Lektorin Helga Jatho aus dem ersten Kapitel eines der Grundprinzipien Powells Theorien. Die vorgetragenen Berechnungen zeigten auf, dass die Welt sich zwar an einem Punkt des Übergangs in ein neues Zeitalter befindet, was aber nicht das Ende der Erde bedeutet, sondern einen Aufruf darstellt, die Zukunft zu ergreifen. Fritz Frey trug weitere Ausschnitte vor und und erklärte sie anschließend ausführlich, um die komplexe Thematik des Sachbuches auch den Zuhörerinnen und Zuhörern näher zu bringen, die sich damit bisher noch nicht beschäftigt hatten.

Da die laut Powell bevorstehende Transition in ein neues Zeitalter (nach Rudolf Steiner und nach Angaben aus okkulten Schriften des Ostens aus dem finsteren Zeitalter in ein neues, lichtes Zeitalter) nicht angenehm verlaufen wird, bereicherte Sibylla Breitenstein „diese schwere Kost“, wie sie mit einem Augenzwinkern bemerkte, mit ihrem facettenreichen Violinenspiel der Bachsolosuite für Viola, Nr. 1 Sarabanda und Minuetto.

Nach gut einer Stunde, verwandelte sich die Lesung in eine Diskussionsrunde. Interessierte stellten Fragen, und es entstand ein lebendiger Austausch zwischen Leserinnen und Lesern, wie auch mit dem Verleger. Ein zentrales Thema war, dass die Unterscheidung  von Gut und Böse zu eingrenzend ist, wenn man zum Beispiel die materialistische Kultur als notwendig für die Bewusstseinserwachung des Menschen erachtet. Schließlich waren sich alle einig, dass „Christus und der Mayakalender“ wichtige Fragen aufwirft und eine Thematik behandelt, die aktuell nicht von der Hand zu weisen ist.

Als schöner Abschluss lud Nadja Frigerio zu einem Apéro ein. So gingen die Besucherinnen und Besucher der Lesung in angeregter Stimmung und teilweise mit einem Exemplar von „Christus und der Mayakalender“ unter dem Arm in den nicht allzu frühlingshaften Sonntagnachmittag hinaus.

Das Sachbuch "Christus und der Mayakalender" (978-3-9523521-1-3) ist im Informationslücke-Verlag, Basel/CH erschienen und in jeder Buchhandlung sowie in der Online-Buchhandlung des Informationslücke-Verlages (ILV), www.informationsluecke-verlag.com, erhältlich.

© -L.F.

Helga Jatho
Lektorin Helga Jatho beginnt mit der Lesung.
Fritz Frey
Verlagsleiter Fritz Frey übernimmt den zweiten Teil
Sybilla Breitenstein - Violine
Sibylla Breitenstein untermalt das Ganze mit Violinen-Musik und bietet damit das Rahmenprogramm.



(Fotos: Hansjörg Leimer)
Fritz Frey
Ganz in seinem Element: Fritz Frey diskutiert im Anschluss an die Lesung mit dem Publikum.
   
Christus und der Mayakalender
Robert Powell
CHRISTUS UND DER MAYAKALENDER.
Sachbuch
ISBN: 978-3-9523521-1-3

Das Buch im ILV-Shop

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